Lichhof

Der Lichhof oder „Leichenhof“ östlich des Kleeblattchores lag ursprünglich innerhalb des von einer Mauer umgebenen Stiftsbezirks mit seinen Wohn- und Wirtschaftsgebäuden. Hier befand sich einer der Friedhöfe für die Bewohner des Stiftes, die um die Kirche herum lagen. Das erhaltene Dreikönigspförtchen mit seiner Skulpturengruppe war eines der Tore, die Zugang zum Stiftsbereich gewährten. Der Kölner Erzbischof Rainald von Dassel soll 1164 die Gebeine der Heiligen Drei Könige durch dieses Pförtchen in die Stadt gebracht haben.

 



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